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Donnerstag, 20. Oktober 2011

Mädchenträne

Wenn da einer den Regenbogen knickt, bricht er das Licht, und es werden rausrinnen die Farben, wie der Tau aus dem weinenden Auge eines verlassenen Mädels - und ein kalter Schauer zieht um den Erdball, welcher Frustkummer heißt und alles verdunkelt in der frostigen Tiefe der Sinnesdämmerung.

Tausend Tränen verdampfen auf der heißen Brust, worunter darbet ein gar leidend Herz - und die vernebelten Tränen erheben sich in den Strenenhimmel hinauf und sammeln sich zur Wolke der Sehnsucht, die da führt ihre Träume und Sehnsüchte, um dann als Regen darnieder zu prasseln auf den Verursacher derer selbst - auf dass er wisse und darin ertrinke, wenn er nicht Einsicht daraus schöpfe und Buße tuhe nach der Reue, so dass alles gut werde am Ende, oder noch besser - und auf dass der bunte Regenbogen wieder erleuchte die Welt der Suchenden.