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Sonntag, 29. März 2015

Nigeria Connection - eine kriminelle Institution

Wenn listige Nigerianer gutgläubige Germanen prellen, dann spricht man vom "Nigerianischen Blondeficken". Jeder kennt das - nur Staatsanwältin Kronas und Richter Seitz anscheinend nicht. Die denken nämlich auch, das Nomen "NIGERIANISCH" sei ein Schimpfwort - so zumindest in ihrer abstrusen Anklage- und Urteilsbegründung.

Hier ein bisschen Nachhilfe aus Wikipedia:

"Die Nigeria Connection - der nigerianische Vorschussbetrug: Ein Massenphänomen wurde er mit der zunehmenden Verbreitung von Faxgeräten Mitte der 1980er Jahre, als vor allem nigerianische Banden in hunderttausenden von Faxen (und später in E-Mails) potentiellen Opfern in oft fehlerhaftem Englisch hohe Gewinne versprachen. Daher wird diese Art des Betruges inzwischen auch four-one-niner oder 419 scam (nach dem relevanten § 419 des nigerianischen Strafgesetzbuchs, der sich mit dieser Straftat vor Erlass der Vorauszahlungsverordnung Nr. 13 im Jahre 1995 befasste) oder aber auch Nigerianischer Brief (Nigeria-Connection) genannt.

Methodik

Das System dieser Betrügerei zielt darauf ab, das Opfer zu einer Zahlung für verschiedene fiktive Kosten zu veranlassen, z. B. für einen Rechtsanwalt, damit der Geldtransfer abgeschlossen werden kann, oder als sogenannte Aktivierungsgebühr für angeblich ruhende Konten. Dem deutschen Bundeskriminalamt zufolge handelt es sich um einen schematischen Tatablauf: Bekundet jemand sein Interesse an dem angebotenen „Geschäft“ und antwortet auf das Angebot per E-Mail, erhält er per Telefax zahlreiche offiziell aussehende Schreiben, etwa der „Central Bank of Nigeria CBN“, der „Nigerian National Petroleum Corporation NNPC“ oder anderen fiktiven oder tatsächlichen Behörden oder Banken, wo er als Empfänger einer hohen Summe eingetragen ist. Die angebliche Freigabe der Gelder wird anschließend durch unterschiedliche fiktive Behörden wie „The Presidency – Debt Reconciliation Committee“, „The Foreign Payment Office“, „Debt Management Department“, „Office of the Accountant General“, „Federal Inland Revenue Service“, „Central Bank of Nigeria – Department of Foreign Operation“, „Fund Release Authority“, „International Fund Remittance“ u. ä. bestätigt.
Vor der Auszahlung werden jedoch in allen Fällen Provisions-, Verwaltungs- oder Versicherungsgebühren fällig, die von dem „Geschäftspartner“ gefordert werden. Hat dieser dann Vorauszahlungen geleistet, verzögert sich die Auszahlung des Millionenbetrages immer wieder wegen unterschiedlichster „Schwierigkeiten“, die nur durch Zahlung weiterer Beträge beseitigt werden können. Nicht selten werden zur Übergabe des Geldes persönliche Treffen im europäischen Ausland (bevorzugt London, Amsterdam und Madrid) arrangiert. Am Ende ist alles Geld auf nimmer wiedersehen weg."

Ende Wikipedia-Zitat.

Wehe aber, du schreibst heute in Deutschland mal was gegen diese Art von afrikanischen Betrügern. "Volksverhetzung!" schreit sofort der Staatsanwalt und der Richter rasselt mit den Ketten.


Da frage ich mich: "Was studiert man denn so, um Staatsanwalt oder Richter zu werden; außer Paragraphen amtlich zu dehnen und ordentlich zu verbiegen?"

Allgemeinbildung kann es ja wohl nicht sein - und realitätsbewusstes Denken ebenfalls nicht.