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Donnerstag, 2. April 2015

Das Essay vom Fracking

An der Börse werden heute schon jene immensen Mengen von Methangas gehandelt, die erst in 50 Jahren gefördert werden könnten - wenn überhaupt. Das sind hochriskante Spekulationsgeschäfte. Luftblasen die irgendwann platzen - oder auf den Punkt gebracht: Gasblasen die bald schon explodieren werden.

Daher versuchen die nimmersatten Börsen-Marodeure, mittels gekaufter Politiker, womögliches Gas aus jedem Loch zu fördern; irgendwann auch aus unserern Arschlöchern, sobald die ersten Menschen hochgradig erkranken weil sie verseuchtes Frackingwasser aus den Quellen trinken.

Denn jene die da Fracking betreiben - indem sie Löcher angeblich bis tief unters Grundwasser bohren, um dorthin Chemikalien hinein zu pressen -, gehen fälschlicherweise von der längst überholten Theorie aus: Das Wasser sei in Form von herangeflogenen Eismeteoren auf die Erde gekommen und sickerte in die Erde ein; bis zu einer Tiefe von höchstens 1.500 Metern. Also könne man getrost in 3.000 Metern Chemikalien ins Erdreich pressen, denn dort gäbe es sowieso kein Wasser. Falsch!!! Alarm !!!

Das Wasser kam nämlich nicht mit Metoren und Kometen auf die Erde. Das Wasser gebiert sich geradezu aus dem Inneren des Planeten. Es ist ein organisches Derivatprodukt das gleichzeitig mit dem Erdöl aus Tiefenmaterie mittels Hitze und Druck entsteht. Und es strömt aus unerreichten Tiefen durch die filternden Erdschichten nach oben zu den Quellen. Solch ein Prozess dauert bis zu 12.000 Jahre.

Wenn nun aber durch Fracking großer Druck auf das aufsteigende Wasser ausgeübt wird, kann es nicht mehr in gewohnter Fülle die Quellen auf der Erdoberfläche erreichen. Und das Wenige was oben ankommt, ist definitiv vergiftet. Fracking vernichtet also nicht nur die Wasserqualität sondern verengt die Wasseradern nachhaltig, bis dahin zu deren totalen Zerstörung.

Fracking ist daher, neben dem Einsatz von Pestiziden, der wohl größte, vom Menschen konzipierte Planeten- und Lebenvernichter.

Poetisch ausgedrückt: Das Monster namens Fracking "erschrickt" das Wasser derartig, sodass dieses sich nicht mehr traut hinauf zu den Quellen zu plätschern. Und das nur, weil habgieriger Profit den irrenden Menschen neuerdings nach Gas dursten ließ. 

Wenn es wenigstens Lachgas wäre, könnten wir ja zumindest fröhlich daran ersticken.