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Freitag, 20. Januar 2012

Literatur-Kriminalität im Internet

Eine Lanze gebrochen für alle Autoren.

Ein Blog gegen hinterhältige Bücherschnorrer und kriminelle Rezensenten.

(Dank dieses Provozier-Blogs wurde binnen einer Woche, der anstiftende Strippenzieher aus seiner Tarnung gelockt und entlarvt - mit ihm etliche 700 kompromitierte Mitläufer. Die organisierte Rezensions-Kriminalität ist Fakt!)
 http://john-asht.blogspot.com/p/experiment-novelle.html?spref=bl

Freitag, 20.01.2012
Vor der Internetexplosion gab es noch gestandene Literaturkritiker - sie kennzeichneten sich vor allem durch Seriosität, Fachwissen und Objektivität - sie schrieben Kritiken für ein gedrucktes Blatt, eine gedruckte Zeitschrift oder ein gedrucktes Journal. Sie waren Kenner der Branche und Könner im Metier - sie hatten eine eloquente Bildung und bedienten sich einer respektvollen Umgangssprache - und sie waren Meister im "zwischen den Zeilen schreiben". Sie waren die Besten auf dem Gebiet, eben weil  die Publikation eines gedruckten Presseartikels wie auch dessen Vertrieb viel Geld kostete und der Herausgeber behutsam seine Leute akquirierte.


Heute aber, im zweiten und vielleicht auch letzten noch freien Internetjahrzehnt, kann jeder veröffentlichen, was er will - egal ob er etwas drauf hat oder auch nur eine frustrierte Niete ist: Er veröffentlicht vor allem Texte, weil's nix kostet - und weil er irrtümlich glaubt, dass das "Freie Internet" einen vor Strafverfolgung schützt - oder weil er "Meinungsfreiheit" mit "Narrenfreiheit" verwechselt. Keine Frage: Auch die "Seriösen" veröffentlichen heute online - aber ihr Stand wird tief nach unten gezogen, von eben diesen billigen Lästermäulern, die neuestens noch eins draufsetzen, indem sie erpresserisch agieren. Und weil's anscheinend ein lukratives Geschäft ist, lauern sie zu Tausenden wie Plagegeister zu Halloween vor den Verlagstoren und genieren sich nicht zu rufen: Süßes oder es gibt Saures!

So kommt es, dass heute so mancher, der irgendwann mal Lesen und Schreiben gelernt hat, sich auch einbildet, sein vergorenes Hirnschmalz unbedingt via Literaturkritik ins Netz stellen zu müssen - frei nach dem Motto: Wenn eh schon kein Verlag meine Geistesergüsse drucken will, dann haue ich eben deren Bücher hinterfotzig in die Pfanne. An dieser Stelle: Nix gegen Kritik - sogar die negativste Kritik kann konstruktiv sein - insofern sie fair ist und nicht irgendwelchen hinterhältigen Absichten entspringt.


So geschehen voriges Jahr auf der Leipziger Buchmesse: Da kommt die gescheiterte Studienhopperin an den Bücherstand des Verlages und will ihr Manuskript verkaufen: Bagatellliteratur, wie sie einem Verleger 500 mal am Tag angeboten wird und er diese ebenso viele Male ablehnt, weil er seine Leser vor Gehirnkrämpfen bewahren will - und auch weil er wirtschaftlich handeln muss, denn schließlich wächst auch bei ihm das Geld nicht auf den Bäumen. Der Verkauf scheitert - die enttäuschte Anbieterin sieht keinen Groschen und schwört heimlich Rache.

Also kapert sie sich einen Bookcrosser und schickt ihn zum Betteln an den besagten Bücherstand, wo dieser vom Verleger einige Exemplare von Neuerscheinungen abschnorrt. Die Anstifterin selber aber schnappt sich gleich das erstbeste Exemplar und fährt die zweite Schiene zum Geld aus: Wohlwissend, dass jeder seriöse Verlag einen Google-Alert geschaltet hat, gibt sie über ihren kostenlosen Rezensions-Blog im Netz bekannt, dass sie ein Buchexemplar in Besitz hat und eine Rezension darüber veröffentlichen möchte. Und nun wartet sie, still hoffend, wenigstens aus dieser Richtung Bares vom Verlag sehen zu bekommen - damit es eben eine positive Rezension werde. Aber da kommt nix.

Die Schlaue blockiert das Bookcrossing-Exemplar bei sich und wartet trotzdem noch ein geschlagenes halbes Jahr - vergeblich. Kurz vor Weihnachten legt sie dann los, denn es ist ja Almosenzeit, und jeder will nur noch seinen Frieden: Sie liest drei Seiten, überfliegt die nächsten 30 und stellt dann anhand des Klappentextes eine derart gehässige Kritik ins Netz, dass es jeden potentiellen Leser abschreckt, dieses Buch jemals zu kaufen. 

Es ist dies aber ihre 90. Rezension allein im Jahre 2011 - was ja bedeutet, dass sie bei dem Tempo wohl alle drei Tage ein neues Buch fertig gelesen haben müsste und in eben dieser Zeit auch noch rezensieren. Da kann man beim besten Willen nicht mehr von Seriosität sprechen, denn diese Frau muss ja auch noch essen und schlafen, neben ihrem Dauerstudium - selbst wenn sie nicht jobben geht.

Lady Oberschlau publiziert also ihre unqualifizierte Kritik in ihrem Blog und gibt sogar noch offiziell zu, dass sie das Buch überhaupt nicht gelesen hat. Dann wartet sie, dass Google-Alert im besagten Verlag nochmals Alarm schlägt - was ja auch unausweichlich geschieht - mit Konsequenzen, denn ein Verlag ist seinen Autoren und Mitarbeitern verpflichtet und muss diese und deren Werke gegen solche feindlichen Angiftungen schützen.


Der Verlag verwarnt die unseriöse Rezensentin und belehrt sie vorbeugend, dass sie nicht einmal die Literaturgattung des Buches richtig erkannt habe und somit eine Rezension nach den Kriterien eines ganz anderen Genres erstellt hat. Vor allem aber wird sie darauf aufmerksam gemacht, dass sie ein Buch von der ersten bis zur letzten Seite zu lesen habe (sorgfältig), bevor sie überhaupt eine Kritik zu veröffentlichen gedenkt. Es wird der Möchtegern-Literatur-Kritikerin ein Termin gestellt, ihre Rezension nach branchentypischen Richtlinien umzugestalten. Dabei geht es dem Verlag nicht darum, schlechte Kritik in positive zu verwandeln, geschweige denn gute Kritik zu kaufen - der Verlag besteht auf Sachlichkeit und Neutralität, frei von irgendwelchen Racheglüsten oder sonstigen niedrigen Trieben.
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Demonstrativ schickt die pseudo-erpresserische Rezensentin ihre Postanschrift zu - womöglich in der Hoffnung, dass da nun bald ein schönes Paket mit Geschenken und vielleicht auch einem Geldumschlag eintrudelt. Stattdessen aber bekommt sie eine Anzeige wegen Verstoßes gegen § 15 UWG "Geschäftlicher Verleumdung".


Traurig! Eine veröffentlichte Rezension ist nämlich eine ernstzunehmende Literaturkritik und daher eine konkrete Leserempfehlung - es geht also um Absatzmärkte, um den Verkauf eines Produktes und schließlich um Arbeitsplätze. Sobald eine Rezension veröffentlicht ist, untersteht sie nur dann dem Schutze der freien Meinungsäußerung, insofern sie zutreffend fundiert und objektiv analysiert ist - vor allem aber muss der Rezensent das gesamte Werk von der ersten bis zur letzten Seite gelesen haben.

Eine Rezension ist ein literarisches Gutachten und muss den Tatsachen entsprechen. Es ist wie bei einem Immobilien-Gutachter - der darf sich auch nicht nur das Gebäude von der Straßenseite anschauen und dann gleich das Gutachten erstellen. Der muss sich jede einzelne Hausseite anschauen, vor allem aber muss er das Gebäudeinnere inspizieren - er muss in jedem Zimmer gewesen sein, im Keller und überall. Dann erst ist er in der Lage, die wahre Güte  der Immobilie zu bewerten.


Für nur angelesene Bücher kann man höchstens ein referierendes Statement abgeben - allerdings niemals in einem Rezensionsblog. Ansonsten spricht man von gezielter Geschäftsschädigung wider besseren Wissens. Das ist kriminell und wird vom Gesetz geahndet sowie von der Staatsanwaltschaft vor Gericht gebracht, nach UWG (Unlauterer Wettbewerb Gesetz)

John Asht


Sonntag, 22. 01. 2012
Nachtrag: 
Was diese rücksichtslosen Wichtigtuer(innen) nicht wissen, ist, dass so mancher Kleinverleger sein ganzes Hab und Gut als Sicherheit bei der Bank hypothekiert hat, nur um einige ausgewählte Manuskripte zu Büchern zu machen, in der Hoffnung, dass ein Broterwerb daraus enstehe, für ihn und seine Autoren.

Montag, 23.01.2012

Logbuch Eintrag - Jahr 2012 Monat 01 Tag 23.
Experiment gelungen - die "Organisierte Literatur-Kriminalität" im Internet ist bewiesen: Google Alert hat mir binnen nur 2 Tagen ganze 742 neue, gehässige Rezensionen meines Romans "TWIN-PRYX, Zwillingsbrut" gemeldet. Der Ganoven-Codex der Destruktiv-Kritiker ist nunmehr Fakt: Wie die Zombies haben die Internetgefährten der Bookcrosserin, deren Schräg-Rezi geklont und hirnlos veröffentlicht um ihr Schützenhilfe zu leisten. Dabei aber wurde in dieser Zeit kein einziges Exemplar verkauft, geschweige denn von einem dieser Möchtegern-Kritikern gelesen (904 Seiten). Da wurde auf organisierte und abgesprochene Weise einfach nur der Klappentext im Internet begutachtet und bösartig auf die Tasten gehauen. Das ist kriminell, weil es eine "Absichtliche Geschäftsschädigung wider besseren Wissens" ist.



Wohlbedacht über's Wochenende habe ich diesen Blog in die Welt des deutschsprachigen Raumes geschickt. Er hat viel Staub aufgewirbelt und mir letztendlich den erhofften Beweis erbracht, dass es tatsächlich so etwas wie "Rezensenten-Mafia für geistig Arme" gibt. Diese Leute sind in Foren und Blogs organisiert und schießen  auf Kommando, wie die Zecken aus den Büschen, ohne überhaupt nachzudenken, was sie da eigentlich anstellen - dazu noch Nichtkäufer, sondern Messeschnorrer. Da gibt einer den Ton an und alle anderen folgen ihm bedingungslos in den Irrsinn. Typisch!


Über 14.600 Personen haben in nur 48 Stunden diesen Blog gelesen - in über 1.200 Foren im gesamt deutschsprachigen Raum wurde darüber debattiert - an die 80 Onlinezeitungen und ca. 20 gestandene Jouranlisten haben Anfragen geschickt, obwohl wir Wochenende hatten. 


Fazit: Solche falschen Rezensenten und Möchtergern-Literaturkritiker sind eine Schande für's freie Internet, aber ganz besonders für die Literaturbranche des einstigen Volkes der Dichter und Denker. Und sie sind auch die Totengräber des freien Internets. Es braucht sich niemand mehr wundern, wenn es schon in baldiger Zeit, die Anonymität im Internet nicht mehr geben wird und wenn es überall diverser Zugangscodes bedarf. Die schönen, guten alten Tage des Freien Internets sind gezählt - wegen eben solch' schwachsinnigen Halbstarken. In den Parlamenten dieser Welt werden schon seit einem Jahr die Messer heftig gewetzt - aber keiner scheint die Warnung zu verstehen!


Dienstag, 24.01.2012

EPILOG:
Nach drei Tagen Provozier-Blog mit teilweise pamphletischen Intermezzos, ist nun die Falle definitiv zugeschnappt: Der kollektive Zusammenhalt der Schräg-Rezensenten ist gestellt - und der Jäger zählt seine Beute: etliche 700 Screenshots von kriminellen Negativ-Rezensionen meines Romans "TWIN-PRYX, Zwillingsbrut" - samt Namen, Blogadressen, Homepages, Foren, Gruppen, etc. Kriminell darum, weil keiner dieser gehässigen Rezensenten jemals das thematisierte Buch in der Hand gehalten hat, geschweige denn gelesen.
Und jetzt drehen wir ganz sachte den Spieß um - seine Spitze heißt UWG.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_gegen_den_unlauteren_Wettbewerb

Meine Empfehlung an alle Autoren und Verleger: Schenkt den Bookcrossern keine Bücher mehr - denn einige von ihnen verfolgen unredliche Ziele! 
Und auch jenen, die von euch gratis Rezensionsexemplare haben wollen, schenkt nichts mehr - denn das Buch alleine wird ihnen nicht reichen.

Sorry, für den provokanten Stil und meine etwas rüde Art, wie ich diesen Blog geplant und geschrieben habe - aber jede Raubtierjagd bedarf eines ganz individuellen Köders. Und siehe, dieser Köder hat in der Tat die "Dummsolidarität" prima vor die Flinte gelockt - rudelweise.

Die Moral von der Geschicht: Die Bösewichte hat's erwischt!


Meine Damen und Herren: "Die Jagd ist beendet. War nett mit Ihnen gejagt zu haben!"
Glücklichsein ist aber was anderes.


Euer John Asht

Mittwoch, 25.01.2012
Dieser Blog wurde in den ersten 5 Tagen rund 30.000 mal angeklickt /  Dieser Blog bezieht sich auf nicht nur eine einzige Person / Der Großteil der über 700 Negativ-Rezensionen wurde gelöscht, andere wiederum positiv verändert, wie auch jener Rezensionsblog über "TWIN-PRYX, Zwillingsbrut", welcher Stein dieses Anstoßes war.

Und siehe, so dient nun anhand dieses tragischen Happenings hier, mein Name einem neuen Label:
Ashten: Eine Besprechung zu einem Buch veröffentlichen, das man gar nicht oder nicht vollständig gelesen hat;
Ashting: (Substantivierung);
Ashting-Flash: geballtes Ashting eines einzelnen Buches durch eine Vielzahl von Rezensenten innerhalb eines kurzen Zeitraums;
(Label-Schöpferin: Literatin, Ursula Prem)

Donnerstag, 26.01.2012
Autoren leben von Lesern, die ihre Bücher kaufen - nicht von solchen, die geschenkte Bücher böswillig verreißen ... ungelesen.


Mein Kriegspfad endet jetzt mal hier - ich wasche meine Waffen in Sühne, und begrabe das "Beil aus geworfenen Wörtern."
Bis zum nächsten Mal!
JA 

Freitag, 27. 01. 2012
Eine Woche danach (ca. 36.000 Leser)

Es kann der friedlichste Schriftsteller nicht in Frieden schreiben, wenn tief über ihm die bösen Geier kreisen.
Das Resultat der Nachforschungen ergibt, dass als Drahtzieher der Literaturkriminalität im deutschsprachigen Internetraum, ein gewisser Herausgeber einer zwielichtigen, literaturkritischen Onlinezeitung in Frage kommt. Der Mann läuft über die Buchmessen und verlangt von den Verlegern Rezensionsexemplare. Wer dann aber bei ihm keine Rezensionen in Auftrag gibt und auch nicht kräftig dafür bezahlt, wird niedergemacht, mittels gehässiger Literaturkritiken. Dabei bedient er sich eines Konsortiums aus ca. 700 bis 800 Rezensions-Bloggern, die ihm gehorsam folgen und ihre Accounts als Werkzeuge für seine kriminellen Machenschaften hergeben.

Samstag, 28.01. 2012
Der Strippenzieher nennt sich in Google GEOLOGE und schaltet bei Amazon Destruktiv-Rezis, die dann (wie im Falle TWIN-PRYX) binnen weniger Stunden mit 374 Hilfreich-Klicks bestärkt werden - ebenfalls von ihm angestiftet. Somit hat er mein TWIN-PRYX,  von den höchsten 5 Sternen zum tiefsten 1 Sterne-Rang herunter gedrückt. Kaufempfehlung Null. Das ist Kriminalität wie sie im Buche steht.
(Das Organisieren so vieler Hilfreich-Klicks ist ein echtes Gaunerstück, denn man kann pro Amazon-Kunden-Account jeweils nur einen Klick setzen - definitiv.)
Nun wird sich wohl die Polizei um ihn kümmern - und um seine Helfershelfer ebenfalls! 

APPELL
an alle Autoren und Verleger: Zeigt diese unseriösen Falsch-Rezensenten an, bis ihnen die Lust am Erpressen vergeht. Kein Username und kein getarntes Account ist vor der Staatsanwaltschaft sicher - wir kriegen sie alle!

Weiteres im Blog "REZI-MAFIA":

http://john-asht.blogspot.com/p/die-literatur-mafia-journal.html?spref=bl

http://john-asht.blogspot.com/p/die-literatur-mafia-journal.html