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Donnerstag, 28. Mai 2015

Das Essay vom ErfinderGEN

Das ErfinderGEN schlummert im Geiste seines eingeborenen Volkes - bricht aber zu voller Blüte aus, nur in seinem eigenen Nest aus Gleichen; pickt sich durch die harte Schale der Skepsis und schafft, mit dem ersten Blick in die Welt: Geniales.

Kacken Fremde aber drauf und mischen es schlecht mit fremden Genen, so will es einfach nicht mehr. Es hört auf zu sein und resigniert trist in sich hinein, bis dahin zur Mutation ins Infernale.

Nestwärme braucht es, das ErfinderGEN - und das Zwitschern seiner eigenen Art um sich herum. Äugen tut es über seine Welt aus Gleichen und pickt sich raus die Komponenten die es braucht zum Neues erfinden. Und siehe, es wird ihm natürlich dargereicht von seiner Spezies: Ohne Worte, ohne viel Brimborium; auf dass sie reifen  mögen, die einzigartigen Ideen dahin zur Tat - und zum Wohle Aller!

Umsomehr aber zürnt es den Planeten, wenn Grobes und Hinterfotziges, das Erfinderparadies bedroht. Er lässt dann einfach das Gen kippen und generiert ein Abwehrheer daraus, aufopferisch bis dahin zur totalen Vernichtung. So es sein muss, bis nur noch zwei übrig bleiben im befreiten und wieder sauberen Hort: Ein richtiges Weiblein und ein richtiges Männlein.  So das Schicksal es will.

Dann erst kann und will es weiter "erfinden", das ErfinderGEN - indem es sich zuerst selber wieder findet und einlotet: Um geniale Lösungen zu schaffen für eine optimale Zukunft in Koexistenz mit seiner urigen Mutter, der ewig kreisenden Erde im Lichte einer schöpferischen Sonne.