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Mysterium

FACING

Es ist Narrenzeit und viele denken, sie müssen nun unbedingt auf "lustig" machen - vor allem die Internet-Nerds und Hedonisten, welche ja immer eine Maske tragen im Schutze ihrer Anonymität - jedoch nicht wissend, dass es gar keine Anonymität mehr gibt. Big Brother sieht und weiß alles. Die Internet-Anonymität ist lediglich der Köder, um heimtückische Typen aus der Reserve zu locken. Aber das ist eine ganz andere Geschichte.

Fasching haben wir - everybody ist "facing" himself.  

Verkleidet und maskiert hat jeder einmal im Jahr Gelegenheit die Sau rauszulassen und unter dem geglaubten Schutze der Anonymität, sein wahres ICH zu präsentieren - seine tiefste Gesinnung zu äußern, seinen Frust ungebremst loszulassen- anderen Weh zu tun, sich zu Rächen, Böses heimzuzhahlen. Alles unterm Schirm des Lustigen -  und keiner erkennt ihn?!


Die Narrenzeit ist das Überdruckventil einer kochenden Seele - sie endet im Karneval, Fastnacht oder Fasching - und gipfeln tut sie eine ganze Woche lang, beginnend mit der Weiberfasnet bis zum Aschermittwoch. In Ausgelassenheit, Fröhlichkeit und überschäumender Lebensfreude wird die seelische Finsternis und der Kummer rausgejuxt - meist auf Kosten anderer und sozusagen auf Teufelkommraus. Wer an Weihnachten noch üppig Geschenke verteilt hat, rafft und raubt sich jetzt zurück, was er glaubt dass es ihm geschuldet wird. Und keiner ruft die Gendarmen, denn es tut der Sühne zur Genüge, wenn man sich nachher Asche auf's Haupt streut.

Diese Bräuche haben sich in den zahlreichen Karnevals-, Fastnachts- und Faschingshochburgen seit heidnischen Urzeiten erhalten und lokalspezifisch weiterentwickelt. Ihren Ursprung haben diese Bräuche in einer christianisierten Form der heidnischen Winteraustreibung, wobei heuer alles der Fastenzeit vor der Jesusauferstehung entgegen läuft. Weitere wichtige Einflüsse sind die Narretei, Lokalpatriotismus und die Verhöhnung mittels Büttenreden.

Volksetymologisch wird das Wort Fastnacht oft an das althochdeutsche -"Fasta" Fastenzeit, und "Naht" Nacht, Vorabend - angeschlossen und angegeben, der Name bezeichne ursprünglich nur den Tag vor Beginn der Fastenzeit, ab dem 15. Jahrhundert auch die Woche davor. Eine andere Volksetymologie stellt eine Verbindung zum Wort „Fass“ her. Der Vergleich der Dialektwörter ergibt jedoch eine gemeinsame Wortform der Gestalt "Fasanaht", die diese Interpretationen widerlegt. Die Bedeutung des Vorderglieds fasa steht für reinigen, läutern, fasten.

In den uralten Kulturen Europas aber war gerade das Winterende im Monat "Hornung" eine sehr kritische Zeit. Die Menschen hatten ihre Vorräte aufgebraucht und vertrieben ihren nagenden Hunger indem sie natürliche Drogen, haluzinogene Stoffe aus getrockneten Pilzen, Kräutern und Wurzeln zu sich nahmen. Die Rationalität, Moral und der Verstand wichen, und jeder faselte nur noch wirres Zeugs umher. Jegliche Hemmungen und Anstände entwichen - man gab sich ungezwungen, so wie man in Wirklichkeit gestrickt war. Aber kaum einem fiel das auf, weil eben alle High waren.

Das Wort Fasching taucht im Hochdeutschen bereits ab dem 13. Jahrhundert zunächst in den Formen vaschanc und vaschang auf. Etymologisch leitet sich Fasching, Vaschang vom „Fastenschank“ her - dem Ausschank von natürlichen Drogen. Facing (Verkleiden) aber ist wohl die eheste Quelle.

Das Wort Karneval stammt aus dem vorchristlichen Rom und kommt von "Carrus Navalis" dem "Schiffskarren" - ein Schiff auf Rädern, dass nun umgekehrt wie der Sonnenkarren auf dem Schiff von Sonnenuntergang über das Meer der Nacht zum Sonnenaufgang gerudert wurde. Die verkehrte Symbiose wurde zum Narrenschiff, zum  Zeichen, dass das ganze Dasein eigentlich verrückt sei und dass man die Ernstheit des Lebens nicht übertreiben solle. Der Vatikan aber will "Karneval" von "Carne valus" abgeleitet sehen: "Fleisch Adee".

Die Abläufe des närrischen Treibens sind: Weiberfastnacht über den Nelkensamstag, Tulpensonntag, Rosenmontag bis zum Fastnachtsdienstag, auch Veilchendienstag genannt. Dabei gibt es insbesondere am Rosenmontag entsprechende Umzüge - wobei sich Rosen ursprünglich nicht auf die Blume, sondern auf das Verb rasen bezog. Anderen Interpretationen zufolge verdankt der Rosenmontag seinen Namen dem vierten Fastensonntag, dem Rosensonntag. 


Historisches aus der Christenzeit:

Der Vatikan hat auf dem Konzil von Nicäa 325 ihren Ostertermin auf den ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond festgelegt - Papst Gregor der Große hat um 600 die vorgelagerte vierzigtätige Fastenzeit begründet.
Je nach Frühlingsvollmond zwischen 28 und 63 Tage dauernde Zeit zwischen Epiphanie (6. Januar) und Aschermittwoch (4. Februar bis 10. März), vor heuer zwischen Lichtmeß (2. Februar) und Aschermittwoch und insbesondere die Woche vor dem Aschermittwoch, dem 40-tägigen Fasten Jesu in der Wüste gedacht (wo ihm der Teufel begegnete und versuchte ihn zu verführen).

Zählt man nun von Ostern aus 40 Tage zurück, ergibt sich als Beginn der Fastenzeit der Dienstag nach dem 6. Sonntag vor Ostern "Dominicia Quadragesima" oder "Invocavit" - auch "Funkensonntag" genannt - woher der eigentliche Name "Funkemariechen" abgeleitet ist.
Der Montag nach diesem 6. Sonntag vor Ostern war diee eigentliche "Fastnacht" (aktuell noch in Basel, im badischen Markgräflerland greifen - allgemein im Allemannischen.
Das Konzil von Benevent im Jahre 1097 hat dann die Sonntage als Gedächtnistage der Auferstehung Jesu von der Fastenzeit ausgeschlossen, sodass der Beginn der Fastenzeit um 6 Tage vorrückte - somit ist die Narrenzeit zu "Aschermittwoch" beendet.
Konsilskanon: "... kein Laie nach dem Aschermittwoch wagen solle, Fleisch zu essen". Stattdessen solle man sich als Zeichen der Reue, Asche aufs Haupt streuen:"Einascherln".
Der 7. Sonntag vor Ostern hieß dann konsequenterweise auch "dominicia quinquagesima".
Diese "Neuerung" führte zu einer Unterscheidung zwischen der "Herrenfastnacht" und der "Bauernfastnacht".
 Die Konkurrenz zwischen den beiden Terminen bezeugt, die "auf den Freitag vor der alten Fastnacht", auf die "rechte" oder auf die "Pfaffenfastnacht" datiert worden sind. Mit letzterem Begriff wird darauf angespielt, dass vor allem die Kleriker "Pfaffen", diesen Termin durchzusetzen versuchten.

DIE NACHKOMMEN DES SEM
Es ist schon längst überfällig, dass die Welt den Begriff "Antisemitismus" allgemein und wissenschaftlich richtigstellt. Als Erfinder des Wortes Antisemitismus gilt leider der deutsche, nicht gerade gebildete, Journalist Wilhelm Marr, der im Jahre 1879 irrtümlich "Antijudaismus" mit "Antisemitismus" verwechselte. Alle folgten ihm - das war Falsch!
Denn nach einem biblischen Mythos führte Abraham seine Abstammung auf Sem, den ältesten Sohn Noahs zurück. In Anlehnung daran bezeichnete man noch bis vor 100 Jahren alle Völker des Nahen Ostens, die sich als Nachkommen Abrahams betrachteten, als „Söhne des Sem“. Demnach gehören zu den Semiten die Äthiopier, Araber, Hyksos, Malteser, Minäer, Sabäer, Ostsemiten, Akkader, Babylonier, Assyrer, Amoriter, Ammoniter, Aramäer, Hebräer, Kanaaniter, Moabiter, Nabatäer, Phönizier, Samaritaner und Syrer.
Wer da also behauptet, er sei ein Antisemit, ist imgrunde ein Hasser des gesamten Orients. So kann auch ein Araber niemals ein Antisemit sein. Wenn ein Araber also Israel hasst, dann ist er ein "Antijudaist" - nicht mehr!
Wenn sich da einige schon so streng nach der Bibel richten, dann bitte KORREKT!
Und jeder Abendländer, der auch nur einen Gramm Anstand in sich hat, sollte diesen geklauten Glauben vom Gotte Abrahams an die Semiten zurück geben - und wenn schon nicht aus Anständigkeit, dann aus gewonnener Einsicht, dass dieser Glaube in Europa kläglich versagt hat, eben weil er überhaupt nicht zur Mentalität der Westeuropäer passt.
 
 
 SEELEN-PERPETUUM 
Ich blase in den Glutrauch und sehe zwei Engel entstehen - ich schnippse mit den Fingern und die Engel fliegen um mich her - ich pfeife in den Wind und die Engel öffnen mir den Himmel - ich breite meine Arme aus und die Engel ziehn mich hoch - ich erkenne die Herrlichkeit von Nix und die Engel lassen mich fallen - ich schließe meine Augen und höre die Engel lachen - ich falle tief hinunter und die Engel fangen mich auf - ich öffne meine Augen und die Engel tragen Hörner - ich erkenne die Hölle und die Engel schleudern Feuer auf mich - ich verbrenne in der Glut und JEMAND bläst in den Glutrauch - meine Seele spaltet sich und ich spalte mich in zwei Engel - JEMAND schnippst mit den Fingern und wir zwei Engel erkennen einen Irrenden - JEMAND pfeift in den Wind und wir öffnen ihm den Himmel - JEMAND breitet seine Arme aus und wir ziehn ihn hoch - JEMAND erkennt Nix und wir lassen ihn fallen - JEMAND schließt die Augen und wir lachen ihn aus - Wir lassen ihn bis ganz hinunter fallen und JEMAND sieht die Hölle - JEMAND macht große Augen, denn er sieht dass wir Hörner tragen - wir schleudern Feuer auf JEMAND und verbrennen ihn - wir blasen in seinen Glutrauch und werden wieder EINER, und aus dem Rauch entstehen zwei Engel - EINER schnippst mit den Fingern und die Engel fliegen um ihn herum - ... et cetera ... et cetera ...
(und immer schaut JEMAND aus zwei Engel zu)
 
 
DER TRUG UM WEIHNACHTEN
Als Religionshistoriker freut es mich alle Jahre wieder, wenn ich sehe wie zu Weihnachten die gutgläubigen Christen, noch immer die Lichtertanne ihrer heidnischen Ahnen, der alten Kelten und Germanen, fröhlich schmücken und feierlich besingen - teilweise noch mit vorchristlichen Melodien.
Das taten die naturverbundenen Heiden in Vielgötter-Zeit, um die Wintersonnenwende zu feiern: den Beginn der wieder länger werdenden Tage. Sie befestigten brennende Talglichter an die pyramidenförmig gewachsene Tanne und zündeten bei Dunkelheit diese Lichter an.
Heilig aber war, dass der Lichterbaum wurzeln musste, also lebendig im Boden stand und somit die Verbindung zwischen Erde und Himmel darstellte - die brennenden Lichter gingen in das Flimmern des Sternenfirmaments über. 
Das Schindluder das aber heute mit Abermillionen von gefällten Tannen getrieben wird, ist ein Frevel ohnegleichen der Natur gegenüber: eine Schande, wie auch der ungezügelte Kommerz mit den Geschenken.
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Weihnachten steht vor der Tür - die Menschen gehen jetzt über in die Zeit der Besinnlichkeit und gedenken dem kleinen Heiland der da als Halbgott geboren in einer Krippe liegt, umgeben von Kühen, Schafen, Eseln und Ochsen. Und siehe, auch heute, nach 2011 Jahren hat er noch immer dieselbe treue Fangemeinschaft.
                                                   *

Übrigens: es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Jesus nicht im Winter sondern im Sommer geboren wurde: im Monat August, welchen der Kaiser Augustus nach sich selber benannte, weil er damals vor 2011 Jahren, in diesem Sommermonat die große Volkszählung im gesamten römischen Reich durchgeführt hatte - weswegen ja auch Maria und Joseph nach Bethlehem kamen. Aber, wer glaubt wird selig. 
"Selig" ist ein gebündelte Benennung für: sich passiv für dumm verkaufen zu lassen.
 
DORNBUSCH & ISIS
Und so begab es sich, dass das Volk eine ganze Menschengeneration lang, planlos durch die Wüste zog. Unter dem Berge Sinai machten sie dann ihrem Anführer Moses den Prozess, weil er doch Schuld daran trug, dass sie die fruchtbaren Auen des Nils verlassen hatten: Sie zündeten zu seinen Füßen einen Dornbusch an, zum Zeichen seiner Vogelfreiheit - jeder hätte ihn von da an straffrei erschlagen dürfen. 
So war nun Moses ein Geächteter und flüchtete seines Lebens wegen hinauf auf den Berg Sinai. Und da unten versuchte sein Bruder Aaron die Schande von seiner Sippe zu wenden: Er rief das Volk auf, zurück zur ägyptischen Kuhgöttin Isis zu kehren, der Gattin des allmächtigen Osiris und Mutter des Horus, welcher das Ankh besaß, den Schlüssel zum EWIGEN LEBEN.
Sie trugen ihr letztes Gold zusammen, schmolzen es ein und gossen daraus die neugeborene Kuhgöttin Isis, gleich einem Kalb - als Zeichen ihrer Reue und der Rückkehr zum Ursprung aller Dinge. Doch es sollte anders kommen, denn Moses ritzte da oben am Berg sonderbare Zeichen in eine Steintafel, und er erdachte sich eine große List.
 
TWIN-GEIST
Wir Erdenlebewesen werden nach einer Planetenumdrehung müde und müssen schlafen - das tun wir, nur um Träume zu erhalten - das sind Botschaften aus der Inneren Welt dieses Himmelskörpers - dort lebt der zweite, geistige Teil von uns - im Schlafe tauschen sie sich dann aus, der Außenwandelnde und der Innenwandelnde - und manchmal läuft die Welt des Innenwandelnden vor: dann spricht der Außenwandelnde vom "Deja vu", wenn er nacherlebt was er bereits im Schlaf schon durch den anderen gesehen hat. Und wenn wir hier draußen sterben, kommt unser geistiger Pendant der TWIN-GEIST aus der Innenwelt und holt seine andere Seelenhälfte ab, führt sie durch die glühende Magmaschicht (Fegefeuer) wo sie verbrennen wird, falls sie krank geworden ist, durch zuviel begangene Sünde. Falls aber gerecht gelebt und daher gesund und stark, werden beide Seelenhälften vereint sein in einer spirituellen Wunderwelt inmitten der Erde.
Auf der Erdoberfläche müssen wir nur darum leben, um Sonnenenergie zu tanken und dann feinstäublich verarbeitet in die Innere Welt zu transferieren - zum anderen, durch unsere physischen Exkremente, die schützende Erdhülle zu stärken.
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Reinkarnation


Das Wort REINKARNATION bedeutet im Lateinischen "Wiederfleischwerdung".


Die alten Römer glaubten an das Totenreich ORCUS und an eine Wiederkehr über den Gott MORS. Die alten Griechen aber brachten es schon lange vor den Römern auf den Punkt und nannten dieses Phänomen PALINGENESOS - Wiedergeburt im Reich des HADES. Weit davor nannten es die Hindus bereits KARMA, die Wiederentstehung durch Ursache und Wirkung, allerdings als Wiedergeburt in einem anderen Lebewesen. Die alten Germanen glaubten an den Totengott HELL und eine Auferstehung in WALHALL, die Ur-Kelten sahen sich über den Gott DAGDA in PWYLL wieder, wie ein Profilhopper in Facebook. Die Ur-Ägypter praktizierten vor 5000 Jahren schon enorme Konservierungsanstrengungen, um ihre Toten für das Reich des Totengottes ANUBIS zu erhalten, weil sie nur so zu OSIRIS dem Sternbild des Orion gelangen könnten. Vor ihnen  aber schon praktizierten die Sumerer Jenseitsvorstellungen und Wiederkehrrituale im Reiche des NERGAL und seiner Schwester. Und in den Kulturen der Indianer gab es schon immer die EWIGEN JAGDGRÜNDE und die Inka-Kosmologie der TAWANTINSUYO - der Weg der Wiederkehr zur Milchstraße.


Der Gedanke der Wiederauferstehung, des Lebens  nach dem Tod, hat den Menschen schon seit Anbeginn der Zeiten begleitet. Bewiesen ist aber noch so gut wie gar nichts - bis auf dieses nagende Gefühl in uns, dass dieser Krampf namens Irdisches Leben doch nicht alles gewesen sein dürfte. Das leidgeprüfte Individuum sieht sich gerne in der Rolle des Sühnenden und Geprüften für dann eine bessere Zeit in einer besseren Welt. Das Fleisch stirbt weg aber die Seele frohlockt und sucht sich einen neuen Träger oder labt sich dann wohlverdient in irgendwelchen Himmeln.


Und überall sind es in den heute noch übrig gebliebenen oder neu erschaffenen Religionen ganz gewisse Mächte die nach dem Tode, die Seele des Toten richten und ihm ein Weiterleben oder eine Auferstehung ermöglichen. Es wird Angst mit dem problematischem Weitersein nach dem Tod gemacht und leider auch viel Geldschacher und Machtgehabe praktiziert. Zumindest die Priester dieser Religionen und deren Institutionen verdienen nicht schlecht an dieser Angstmacherei mit dem Tod. Und der Dumme zahlt gerne aus Unwissenheit - als schere sich der Tod überhaupt um's Geld.


-So hoffen die Christen auf eine Auferstehung nach dem Tod, indem sie fest an Jesus Christus glauben, der damals nichts besseres zu tun hatte, als für alle Sünden der nach ihm kommenden Menschen, sich ans Kreuz nageln zu lassen. Die wiederauferstandenen Toten finden sich dann bei ihm im Himmel wieder und er stellt sie seinem Vater Gott vor - oder gegebenenfalls leitete sie weiter zum höllischen Fegefeuer.


-Der Jüdische Glaube umgeht das Thema Reinkarnation GILGUL NESCHAMOT sehr geschickt und legt sich lediglich im Talmud und der Kabbala nur schleierhaft fest - aber auch da nur auf auf das Weiterbestehen einer guten und bösen Seele - Ibbur und Dibbuk. Den Himmel haben die Juden allein für sich in Anspruch genommen,weil sie ja das "Auserwählte Volk Gottes" sind. Aber sie schüren auch nicht die Angst mit der Hölle.


-Im Islam hütet man sich ganz besonders vor Festlegungen über die Reinkarnation. Es gibt da nur die Auferstehung am Tag des jüngsten Gerichts am „Har-Megiddo“ und kann insofern als Apostasie oder Häresie angesehen werden. Weder Sunniten noch Shiiten praktizieren irgendwelchen Auferstehungskult - bis auf die DRUSEN, welche gerade in dieser Zeit auf die Reinkarnation und Wiederkehr ihres geistigen Anführers Al-Hakim glauben. Das Paradies mit den dort wartenden Huris sehen die Söhne des Propheten ebenfalls nur für sich selber reserviert.


 -Der Hinduismus propagiert als einzige etablierte Groß-Religion den konkreten Kreislauf der Wiedergeburt. Das Ziel des Hindu besteht darin, den ewigen und mit ständigen Leiderfahrungen verbundenen Kreislauf von Werden und Vergehen SAMSARA zu überwinden. Die Tradition kennt drei klassische Wege, durch die Erlösung und damit verbunden der Austritt aus dem Geburtenkreislauf erlangt werden kann: den Weg des Wissens JNANA-YOGA, den Weg der Tat KARMA-YOGA und den Weg der Gottesliebe BHAKTI-YOGA.


-Der Buddhismus kommt aus dem Hinduismus und schließt an die Wiedergeburts- und Karma-Lehre der Upanishaden an, lehnt jedoch die Existenz einer ewigen, die Inkarnationen überdauernden Seele ab. Wiedergeburt wird hier verstanden als „Bedingtes Entstehen“, indem die Taten eines Menschen und das sich aus ihnen ergebende Karma eine neue Geburt bedingen, ohne dass etwas von der einen Person in die andere übergeht.


-Die Pseudo-Religionen erschaffen sich heut von alleine immer wieder auf's neue. Der Glaube an die Untoten ist Inn. Transhybrierte Vampire, halbtote Seelen, Dämone, Geisterwesen und Fabelwesen verschmelzen in den jetzigen Tagen harmonisch miteinander. Das Okkulte triumphiert und hält den etablierten Religionen den Spiegel vor.


  Der Begriff „Reinkarnation“ bezeichnet keine bestimmte Lehre, sondern fasst eine Vielzahl verschiedener Lehren zusammen. Synonyme wie Palingenesia, Metempsychose und Metemsomatose sind gebräuchlich. Dabei handelt es sich lediglich um die Beschreibung von Phänomenen und geistigen Wunschvorstellungen. Wahrhaftig bewiesen ist diesbezüglich jedoch noch gar nichts. Es ist noch keiner aus dem Jenseits zurück gekehrt, um uns definitiv aufzuklären.


Die Akademie der Wissenschaften aus Toronto/Canada hat schon vor fast zwei Jahrzehnten, zusammen mit National Geographic (Chicago), einen Preis von über 1 Million US-Dollar gestiftet: für den ersten Menschen der den Beweis erbringen kann, dass er bereits schon einmal zuvor gelebt hat - für jemanden der beweisen kann, dass er reinkarniert wurde. Aber keiner der Scharlatane die sich dort bisher gestellt haben, konnte die nötigen Beweise erbringen - alle haben sie sich in Lügen und phantastischen Vorstellungen verstrickt und letzendlich auch zugegeben, dass ihre Story frei erfunden war.


Das Preisausschreiben wurde 1991 lanciert und wächst jährlich an Zinsertrag. Mittlerweilen dürften es schon aufgelaufene 5 Millionen sein. Jeder, der da glaubt dass er ein Reinkarnierter sei, kann sich auch jetzt noch dafür bewerben.