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Freitag, 11. Mai 2018

Überreaktion aus lauter Schiss


Er hat gewaltig Schiss bekommen: Joachim Herrmann der bayerische Innenminister, Zögling und Nachfolger von Günther Beckstein, der Anfang der 90-er die rechtesten Polizisten nach Erlangen geholt haben soll, damit sich von hier aus der NSU ungestört entfalten könne? Jene Organisation aus Ex-Stasileuten und Ultrarechten, auch in hohen Ämtern, deren Ziel es war, ausländische Geschäftsleute zu vernichten, streng nach der Devise: Wenn schon Ausländer im Lande, dann nur als Malocher auf unterster Stufe. Alle Selbständigen abknallen, vergiften, Sexfallen stellen, Leichen in den Keller schieben. Ich als Opfer, kann ein sattes Lied von singen.

Als die antifaschistische Organisation PROLOS Wind davon bekam, führte sie im September 2017 eine Demo durch: "Joachim Herrmann, Welcome to Hell", eben in Erlangen, dem Wohnort Herrmanns und meiner Wenigkeit; wo sich in den Siebzigern die RAF-2 latent profilierte und gegen die Karl-Heinz Hoffmann die berühmt-berüchtigte "Wehrsportgruppe Hoffmann" ins Leben rief, der heute fälschlich auch das eine und andere in die Schuhe geschoben wird. Ein konfuser Hexenkessel dieses "Erlangen Ist Dufte"; heimliche Siemenszentrale, Internationaler Komiksalon, Poetenfest. Friede, Freude, Teufelskuchen.


Jedenfalls endete jene Demo mit der Szene, wo der Teufel dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann die Kehle durchschneidet. Und dieses Bild hat sich dem CSU-ler derartig tief in die Albträume gebohrt, dass er binnen eines Jahres das neue Polizeiaufgaben-Gesetz konzipiert hat, um Bayern zum absoluten Polizeistaat zu verdonnern. Er will jeden und alles unter Kontrolle kriegen!


Gegen Herrmanns Polizei-Überwachungsstaat protestierten am Vatertag 2018 mehr als 40.000 Demonstranten in München. Und das ist erst der Anfang - denn es ist Wahljahr in Bayern, wo wieder Kreuze (Folterinstrumente) an die Wände genagelt und die Keller von Andersdenkenden erneut reichlich mit Leichen kontaminiert werden. Der Innenminister aber sinniert finster weiter vor sich hin, in seinem eigenen Sadomaso-Keller in Erlangen, dem einzigen Ort wo er sich noch sicher fühlt und von wo aus er ungestört weiter Abstruses fürs Volk elaboriert; wie einst Dr. Frankenstein in seinem Gruselkabinett. 

Link: Demo gegen Herrmanns Polizeistaat

Als nächstes präsentiert er uns wahrscheinlich das Gesetz gegen Flüche und böse Albträume - und verbietet per Dekret sogar deren Wahrwerdung.

Ich frage mich, wozu haben wir denn überhaupt noch Klöster in Bayern? Ich meine, er ist doch eh katholisch und weiß, dass er nur dort wirklich sicher ist vorm Teufel! Allemal sicherer als im CSU-SM-Keller. Ansonsten gäbe es da noch Irrenhäuser, eben für solche Leute die sich immer öfter irren und fortwährend eine Gefahr darstellen für freiheitsliebende Menschen.